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Videodays: Kollege Daniel war bei den Videokids

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Mein Bezug zu jeder Art von Bewegtbild ist eher rezeptiver Natur. Selbst Videos zu produzieren, ist eher nicht meine Baustelle. Dennoch besuche ich seit Jahren Videocamps und war ein ganz klein wenig an der Geburt des Webvideopreises beteiligt. Mehr Kartons tragend als konstruktiv konzeptionell.

Als wären diese Bewegtbildprofis nicht allein schon faszinierend genug, tauchten beim Webvideopreis zunehmend auch die sogenannten Youtuberinnen und deren sehr jugendliches Gefolge auf. Regelmäßig ein Erlebnis der dritten Art. ***Kreisch***

Kollege Daniel Rehn hat sich jetzt die volle Dosis dieser Erfahrung gegönnt und die Videodays in Köln besucht. Sein Fazit:

“Zwei Tage komprimierter Ausnahmezustand in und um die Lanxess-Arena, wie ich ihn noch nicht erlebt habe.”

Aber am besten lest ihr seinen ganzen Bericht.

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Making Money: Make Sure your Blog is worth reading

Kann man vom Bloggen leben? Oder kann man damit einen relevanten Teil seines Lebensunterhalts langfristig sichern? Die Frage ist mindestens so alt wie die re:publica. Gerne verbunden mit der Frage, ob man mit Blogs überhaupt Geld verdienen darf oder ob es dann vielleicht kein richtiges Bloggen mehr sei.

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Die Antwort war und bleibt vielschichtig. Ich für meinen Teil kann sagen, dass ich seit Jahren gutes Geld verdiene, weil ich blogge. Direkte Einkünfte durch das Blog habe ich aber keinen Cent. Andere Bloggerinnen verdienen durchaus Geld bzw. relevante geldwerte Vorteile mit ihren Blogs. Derzeit vor allem in den Bereichen Technik, Lifestyle, Fashion und Beauty, DIY sowie nicht zuletzt Reisen.

Als einer derjenigen, die in den letzten Jahren an der Verteilung der größeren Budgets in Sachen Bloggerrelations mitgewirkt haben, kann ich mich aber des Eindrucks nicht erwehren: Reich wird in Deutschland niemand mit ihrer Bloggerei. Und die Zahl derjenigen, die einträglich davon Leben ist äußerst überschaubar. Die Situation bessert sich derzeit ein wenig. Aber grundsätzlich ändern wird es sich nicht.

In diesem Zusammenhang liegt mir eine Botschaft sehr am Herzen. Mit dem Bloggen zu beginnen, um damit Geld zu verdienen, wird nahezu immer in die Hose gehen. Zum einen, weil es – siehe oben – sowieso kaum gelingt. Zum anderen, weil das Bemühen um ein Einkommen mit dem Blog, schlicht eine fehlleitende Motivation ist.

Robert Schrader verdient mit seinem Blog Leave Your Daily Hell offenbar ganz gut. Nicht ganz unwesentlich für seinen Erfolg: Seine Motivation zu bloggen, war ganz anderen Dingen geschuldet als dem schnöden Mammon. Und so lautet seine kurz gefasste Analyse und Empfehlung:

“To be honest, many of my blogging colleagues (and not just within the travel sphere) have prioritized making money over making art, which leads their blogs to be unreadable and even embarrassing. If you aspire to make money from your travel blog one day, you should first make sure it’s worth reading.”
Quelle: Leave Your Daily Hell

In diesem Sinne: Lest den ganzen Artikel. Bloggt, weil ihr bloggen wollt. Ob mit Euren Blogs Geld zu machen ist, sehen wir später.

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von der Leyen redet Englisch: Frechheit

Momente, in denen einem der Atem stockt. Der Verein deutsche Sprache kürt Ursula von der Leyen zur Sprachpanscherin des Jahres, weil sie auf der Munich Security Conference ihre Rede nicht etwa in gepanschtem Deutsch, sondern gleich ganz auf Englisch abliefert. So weit, so kurios. Dieser komische Verein soll machen, was er will.

Nach meinem Empfinden handelt von der Leyen vorbildlich, wenn sie sich auf einer internationalen Konferenz in einer Sprache an das Publikum wendet, die sie beherrscht und die 90% des Publikums sicher verstehen. Für mich ist es Ausdruck von Achtung und Höflichkeit, sich sprachlich auf ein Gegenüber einzustellen. Mindestens so weit man dazu in der Lage ist. Und bis zur nächsten Begegnung auch noch ein bisschen mehr. Wozu gibt es Volkshochschulen.

Ganz anders kommentiert Reinhard Tschapke in der NWZ. Einmal abgesehen davon, dass Herr Tschapke fast alle seine Buchstaben aufwendet, um die Pressemitteilung des Vereins deutsche Sprache noch einmal neu – und schlechter – zu formulieren.

Ausgerechnet Frankreich – das für Tschapke offenbar gleichbedeutend mit “dem Ausland” ist - als Vorbild für Sprachpatriotismus heranzuziehen ist aberwitzig. Die dort ohnehin schon geringe Bereitschaft zum Erwerb von Fremdsprachen hat sich weiter verschärft. Das für internationale Stabilität so wichtige Interesse am Ausland ist gering. Junge Französinnen haben auf dem internationalen Arbeitsmarkt wenig Chancen. Für Touristinnen ist Frankreich ohne Grundkenntnisse der Sprache ein verschlossenes Land. Und in der internationalen Politik spielt Frankreich trotz Atomwaffen eine immer kleinere Rolle.

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War im Kino: Can a Song Save Your Live

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Lahmer Start, obwohl die Erzählstränge geschickt verwoben sind. Die amateurhaften Anschlussfehler ausgerechnet in der Eingangszene lenken zusätzlich ab. Wenn man das durchhält, wird es unterhaltsam, anrührend, witzig. Und sogar ein wenig tiefsinnig.

Keira Knightley ist als Greta ein Traum. Ihren Mund mit den schiefen Zähnen möchte man einfach nur küssen. Genau wie ihr Film-Partner Mark Ruffalo, der das aber – Achtung Spoiler – bis zum Schluss nicht tut.

Wenn man nichts besseres vor hat, ein Film für einen wunderbaren Abend. Am besten wohl zu zweit und verliebt. Geht aber auch allein. Ich bin der Beweis.

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Was für eine verrückte und gleichzeitig wunderbare Idee. Ich bin dafür zu alt. Und war schon immer viel zu ängstlich und faul. Jetzt kauf ich mir den Kalender und träume von meinem nächsten Leben.

Wenn ihr die fünf unterstützen wollt, müsst ihr hier entlang gehen.

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Einfach mal was stehen lassen

Dieses Internet bringt alles durcheinander. Mit rasender Geschwindigkeit. Ich finde das meistens gut. Die Vorteile überwiegen. Aber natürlich gibt es auch negative Entwicklungen, die vielfach damit zu tun haben, dass sich Gesetze, Normen, Kultur und Ethos nicht ausreichend schnell an die neuen Möglichkeiten anpassen (können).

Ein Aspekt, der derzeit oft in die Hose geht ist Kommunikationskultur. Immer wieder müssen wir hilflos zuschauen, wie sich Menschen auf Twitter, Facebook oder in den Kommentaren ihrer Blogs hoffnungslos ineinander verkeilen und unrettbar zerstreiten. Menschen, die eigentlich inhaltlich gar nicht so weit von einander entfernt sind. Oft sogar Menschen, die man gerne auf dem nächsten Barcamp zu besten Freundinnen gemacht hätte.

Ich schleppe schon seit ein paar Tagen die Links zu zwei Beiträgen zu diesem Thema durch meine Browser, die diesen Mangel an Kommunikationskultur beklagen, analysieren und ein paar Ideen zur Verbesserung parat haben:

Lesen, an die eigene Nase fassen, weiter verbreiten, anders handeln. Viel Erfolg dabei.

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Barcamp Köln: Danke QSC, danke liebe Sponsoren

Barcamp Köln

Es gibt bekanntlich kaum eine entspanntere und gleichzeitig inspirierendere Möglichkeit, ein Wochenende zu verbringen, als ein Barcamp. Am besten eines, das Stefan unter seinen Fittichen hat.

Das vergangene Wochenende war geprägt, von einer guten Location, duftendem Kaffee, reichlich viel Essen, meiner Feuertaufe in Sachen Single Malt – danke Carmen – einem virtuellen Rundgang durch ein sehr großes Krematorium, großem Interesse an unserem Thema - dem von Marlena und mir – Wo die Bienen wohnen und vielen tollen Gesprächen in entspannter Atmosphäre.

Dies alles wäre nicht möglich gewesen ohne zahlreiche Sponsoren, denen hiermit freundlich gedankt sei. Allen voran natürlich dem Location-Sponsor QSC und den Kaffeekochern von Sonntagmorgen. Außerdem: sijox, der GLS Bank – huhu Johannes -, MSH and More, TechSmith, basta media, sparhandy, immowelt, ioff und Media Injection.

 

Abschließend erste Lese- und Stöbertipps: