Funke (noch) nicht zurückgetreten
Nachdem mir gestern zu Ohren gekommen war, dass bislang weder im Vareler Rathaus noch beim Landrat die formal notwendige schriftliche Verzichtserklärung des Ratsherren Funke eingetroffen ist, bin ich heute morgen mit einem unangenehmen Gedanken erwacht:
Sollte unser “Kalli” seinen Verzicht auf das Mandat etwa bis in die nächste Ratssitzung hinauszögern wollen, um auf dieser Bühne noch einmal das große Wort zu schwingen? Beim Aufschlagen der NWZ heute morgen zeigte sich dann, dass nicht nur ich mich frage, wann denn wohl der formale Verzicht vollzogen wird. Zeit ist ja genug ins Land gezogen.
Inzwischen bin ich noch etwas schlauer. Funke wird – Schreiben hin oder her – auf jeden Fall zur nächsten Ratssitzung geladen. Entweder als Ratsherr oder als scheidender Ratsherr. Das Ausscheiden muss nämlich vom Rat bestätigt werden. Und zuvor ist dem scheidenden Ratsmitglied Gelegenheit zur Stellungnahme einzuräumen.
Bliebe die formelle Verzichtserklärung weiterhin aus, bedeutete das Folgendes: Über Funkes Ausscheiden aus dem Rat könnte nicht in der kommenden Ratssitzung entschieden werden. Er könnte also an der Sitzung noch teilnehmen, selbst wenn er am Anfang der Sitzung seine formelle Verzichtserklärung einreichte. Zudem könnte der Nachrücker nicht in den Rat aufgenommen werden.
Am Ende würde das bedeuten, dass uns die Angelegenheit noch bis weit ins Frühjahr hinein beschäftigt.


1 Kommentar
Pingback: Briefe schreiben: Funke kann es noch – Ein Blog für Varel