Im Heimspiel am Sonnabend, 27. Februar versuchen die HSG-Handballer gegen die Ahlener SG ihre Negativserie zu stoppen. Gegen den Tabellenfünften ist dieses Ziel aber schwer formuliert, dennoch hofft man im Vareler Lager auf die ersten Punkte im Jahr 2010. Die Partie steigt in der Manfred-Schmidt-Sporthalle um 19.30 Uhr.
Die Duelle zwischen Ahlen und Varel waren in den letzten Spielzeiten immer knappe und emotionsgeladene Spiele. So auch im Hinspiel, dass die Vareler unglücklich mit 21:24 verloren haben. Damals spielte im Ahlener Trikot noch Thomas Lammers. Lammers, in Varel einst Publikumsliebling, spielt mittlerweile beim ASV Hamm und kämpft um den Aufstieg in die 1. Bundesliga. Bedingt durch die kommende Fusion zwischen Ahlen und Hamm ist auch Abwehrchef Jiri Hynek noch im Wintertransferfenster zum Spitzenreiter Hamm gewechselt. Die Ahlener Mannschaft ist also nominell nicht mehr die Formation aus der Hinserie. Auch Stefan Pries wechselte in Folge der Fusion zum Konkurrenten Schwerin.
Doch die Truppe von Jens Pfänder hat in den letzten Spielen gezeigt, dass sie zu den besseren der Nordstaffel gehört. 7:1 Punkte aus den ersten Spielen des Jahres sprechen eine deutliche Sprache und lassen die Ahlener SG am Samstag in die Favoritenrolle schlüpfen.
Aber nicht nur Jens Pfänder als ASG-Trainer muss mit einem kleinen Kader arbeiten. Sein Kollege Peter Kalafut auf der Vareler Trainerbank hat gleiche Sorgen. Durch den Rückzug von Florian Doormann ist der ohnehin schmale Kader noch weiter geschrumpft, zuletzt plagten sich Jan Molsen und Philip Willgerodt mit Verletzungen rum. Deswegen haben Sven Ahlers, Stefan Czyz, Christian Schmidt und Sönke Dierks aus dem eigenen Nachwuchs bereits ausgeholfen. Zusammen soll aber am Sonnabend die Negativserie gestoppt und ein Erfolg gefeiert werden.
Quelle: HSG Varel

