Handball: HSG unterliegt Wilhelmshaven deutlich

Geschrieben von Djure Meinen am 6. Februar 2010 in Handball (HSG)
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Als erstes Spiel im neuen Jahr stand für die HSG Varel gleich das emotionale Derby gegen Wilhelmshaven auf dem Spielplan. Leider ging das “Heimspiel” in der Arena in Oldenburg nach langer Siegserie verloren. Der Gegner aus dem Norden konnte das Spiel mit 28:22 (15:14) für sich entscheiden.

Mehr im Spielbericht vom HSG-Mann Christoph Deters:

“Die Derby-Siegesserie bei der HSG Varel ist am Abend gerissen. Der Wilhelmshavener HV zeigte sich am Abend als die bessere Mannschaft und siegte verdient mit 28:22 Toren in der EWE Arena Oldenburg. Tobias Schröder war mit 7 Treffern bester Torschütze. WHV-Keeper Holger Eilts stach mit 13 Paraden seine Gegenüber aus und war großer Rückhalt beim Sieger.

Das Derby hatte fast alles, was so ein Spiel zweier Nachbarn ausmacht: Hitze, Emotionen und Härte. Derer vier Disqualifikationen sprachen die Schiedsrichter Jörg Berning und Hendrik Thiemann aus. Als erstes erwischte es Rene Drechsler, nach knapp 40 Spielminuten war sein Arbeitstag nach drei Zeistrafen beendet. Wenig später musste mit Martin Waschul der nächste WHV-Spieler vom Platz, sein Nachtreten gegen Niels Bötel zog eine direkte Disqualifikation nach sich. Dreizehn Sekunden vorher netzte Waschul noch zum 19:16 für seine Farben ein.

Die Partie begann schleppend, beide Seiten zogen zunächst Fahrkarten, doch dann ging die Post ab. Der WHV hatte dabei die bessere Startphase erwischt, schon früh musste Heimtrainer Peter Kalafut mit einer Auszeit gegensteuern. 8:4 führte da schon der Gast, der im Rückraum mit Schröder, Drechsler und Geppert für Durchschlagskraft sorgen kann. Bei der HSG ist die rechte Seite mit Tim Coors und Vaidas Dilkas für die Tore zuständig. Beim WHV setzte Trainer Klaus-Dieter Petersen auf die Karte Tempo und wechselte munter durch. Varel nutzte dies und kommt durch einen Doppelschlag von Ralf Koring auf 7:11 heran, Coors , Bötel vom Siebenmeterpunkt und wiederum Coors schaffen gar den 10:11-Anschlusstreffer. Doch der Ausgleichtreffer kommt nicht in Frage, der Gast spurtet wieder auf 15:11 davon und genießt Varels technische Fehler. Einfache Treffer wie das 14:11 durch Fabian Hesslein sind die logische Folge. Dilkas und Molsen bringen die Vareler bis zur Pause aber wieder auf 14:15 heran.

In der Halbzeitpause wurden die knapp 1800 Zuschauer in der EWE Arena mit Tanzeinlagen der SDS Varel unterhalten, danach ging es mit Handball weiter. Und wieder hat der Gast den besseren Start, geht auf 17:21 davon, Kalafut holt im Time-Out seine Mannschaft zusammen. Doch das Spiel will keine Wende nehmen, der WHV steuert in der hitzigen Schlussphase dem Auswärtssieg entgegen. Christian Köhrmann und Ralf Koring rasseln noch aneinander, die sichtlich überforderten Schiedsrichter stellen beide Spieler mit dem roten Karton kalt, die Treffer von Bötel und Janßen sind nur noch für die Statistik.”

Quelle: HSG Varel

Kommentare

  1. Michael sagt:

    Wiiiiiilheeeeeelmshaaaaaaveeeeen. :-D

  2. Djure Meinen sagt:

    @Michael: Pass blooooß auf :p

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