Die Deutsche Bahn hat der Stadt Varel jetzt – wie angekündigt – überarbeitete und erweiterte Vorschläge zur Gestaltung des Lärmschutzes entlang der Ausbaustrecke zum JadeWeserPort vorgelegt.
Nach diesen Plänen sind für die dichter besiedelten Gebiete in Varel und Dangastermoor weiterhin 3 Meter hohe Schutzwände vorgesehen, die jeweils in den Randbereichen als 2 Meter hohe Wände auslaufen. Neu hinzugekommen sind zwei bis drei Meter hohe Schutzwände in Rallenbüschen (Nordseite) sowie eine Verlängerung der Wände vom Bahnhof Richtung Süden bis über den Knickweg hinaus. Letztere sind auf der Südseite durchgehend, auf der Nordseite nur im Bereich Hohenberge/B437 vorgesehen.

Im Ergebnis bedeutet dies, dass die Bahnlinie durch Varel vom Knickweg im Süden bis über Dangastermoor im Norden hinaus von einer durchgehenden zwei bis drei Meter hohen Wand durchzogen sein wird, die lediglich im Bereich der Bahnübergänge unterbrochen ist.
Hinsichtlich des Lärmschutzes werden nach diesen Planungen die Grenzwerte am Tage für nahezu alle Gebäude erreicht. Der strengere Wert in der Nacht muss durch zusätzliche Maßnahmen an den Gebäuden sichergestellt werden.
Für den Bereich Bahnhof schlägt die Bahn gläserne Wände vor, um den optischen Eindruck des gerade sanierten Bahnhofs zu schützen.

Die Stadt Varel stellt alle von der Bahn zur Verfügung gestellten Pläne und Erläuterungen zum Download zur Verfügung. Besondere Beachtung sollte man den Hinweisen zur Wirkungsweise der Schallschutzwände schenken. Hier zeigt sich, dass der Schutz sich mehr oder weniger auf die ersten zwei Reihen der Bebauung beschränkt.
Die Koordinierung von Anregungen der Bürger übernimmt die Bürgerinitiative Lärmschutz Varel.
Und hier noch einmal die Dokumente der Bahn im Einzelnen:
- Lärmausbreitung am Tage
- Lärmausbreitung in der Nacht
- Gestaltung des Lärmschutzes am Bahnhof Varel
- Hinweise zum Lärmschutz
(Lesehinweis: Norden befindet sich auf den Karten unten rechts.)

