Handball: Gegen die argentinische Wand?!

Am Freitagabend gastiert die HSG Varel beim stark aufspielenden Aufsteiger 1. VfL Potsdam. Die Partie beim Tabellenfünften beginnt um 19.30 Uhr. Das Hinspiel ging deutlich an den Aufsteiger, die Vareler wollen sich für die 23:28-Hinspielniederlage revanchieren.

Ein wenig erinnert der 1.VfL Potsdam an die HSG Varel aus der Saison 2008/2009. Unbekümmert spielt der Aufsteiger sein Spiel und steht nach 23 Spieltagen auf dem 5. Platz der Tabelle. Trainer Peter Melzer kann sich insbesondere auf seinen Sohn Lars als Spielmacher verlassen.

Zusammen mit den Rückraumspielern Enrico Bolduan, Stephan Mellack und Victor Pohlack stellt der Mittelmann eine torgefährliche Einheit. Der Kader ist eine Mischung aus erfahrenen Spielern (Melzer, Pohlack, Panzer, Urban) und jungen Akteuren (Piske, Schugardt, Kohnagel und Sommer).

Im Tor steht mit der “argentinischen Wand” Ariel Panzer ein alter Bekannter parat. Immer, wenn es gegen die Vareler HSG geht, ruft Panzer tolle Spiele ab und hat sich oftmals als Knackpunkt entlarvt. So geschehen auch im Hinspiel, als Panzer mit 14 Paraden den Grundstein für den Erfolg legte.

Für die Vareler Mannschaft wird am Freitag wichtig sein, dass in Abwehr und Angriff konzentriert agiert wird. Im Hinspiel hatte der HSG-Rückraum einige Mühe über den langen Innenblock der Potsdamer zu kommen. Für Christoph Dannigkeit gibt es ein Wiedersehen mit seinem alten Trainer Melzer sowie die Ex-Mitspieler Mellack, Urban und Melzer aus Cottbuser Zeiten. Und Jan Molsen trifft auf Lasse Kohnagel. Beide haben im Vorjahr noch zusammen für die SG Flensburg/Handewitt II in der Regionalliga Nordost gespielt.

Quelle: HSG Varel

18. März 2010 von Djure Meinen
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