Wird die Bahnsteigbrücke zum Schmuckstück?

Wie gestern im Friebo berichtet, hat die Bahn im Planungsausschuss des Stadtrats die aktuellen Überlegungen zur Ertüchtigung der Bahnsteigbrücke am Vareler Bahnhof vorgestellt.

Zum einen muss die lichte Durchfahrtshöhe vergrößert werden, damit die geplanten Oberleitungen unter der Brücke hindurch passen. Zum anderen wird dringend ein diskriminierungsfreier Zugang für mobiltätseingeschränkte Personen – vulgo Aufzug – benötigt, damit Rollstuhlfahrer und Eltern mit Kinderwagen wieder das Gleis 3 erreichen können.

Wenn die Pläne wie von der DB ProjektBau im Ausschuss vorgestellt umgesetzt würden, könnte sich die Bahnsteigbrücke vom stinkenden Schandfleck zu einem echten Schmustück und zu einer attraktiven Ergänzung des Empfangsgebäudes entwickeln. Das denkmalgeschützte Gebäude aus wilhelminischer Zeit gibt es in dieser Art nur äußerst selten und würde so möglicherweise sogar architekturinteressierte Touristen nach Varel locken.

Die vollständigen Planungen sind in einer Präsentation zusammengestellt, die wir hier zum Download zur Verfügung stellen können. Die Bahn bittet darum zu beachten, dass es sich bislang nur um nicht endgültig abgestimmte Planungen handelt. Zumindest im Detail kann sich also noch das eine oder andere verändern.

18. März 2010 von Djure Meinen
Kategorien: Bahnausbau | Schlagwörter: , | 3 Kommentare

Kommentare (3)

  1. Selbiges Problem dürfte auch die Sander beschäftigen oder reissen die evtl. einfach ab?

  2. Sande wird wohl abgerissen. Guckst Du hier: http://s.50hz.de/ae

  3. Mit der Angleichung sieht die “neue” Brücke irgendwie aus als hätte sie keinen Boden!! Aber immerhin wird sie gerettet, im Gegensatz zur Brücke in Sande, schade!!!

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